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J.Tennant: Die Nibelungen, Spione
Filmkunstbar Fi...: Merci fürs Ergänzen!

UFA

1917-2017
1917 liess General Ludendorff die UFA gründen mit dem Zweck der Stärkung des deutschen-nationalen Patriotismus. So wollten es die Militärs, Ludendorff und Hindenburg - ein Unternehmen, das aber nur bedingt gelang. Nach der Niederlage im ersten Weltkrieg ging die UFA einen anderen Weg, produzierte Kulturfilme wie „Die Liebe der Jeanne Ney“ von 1927 und „Wege zu Kraft und Schönheit“ (beide 1925), die anlässlich des Jubiläums auf der Museums-Insel gezeigt werden. Die Geschichte der UFA ist wechselhaft, lief sie doch in den 20ern unter dem Namen „PARUFAMET“ sogar kurzzeitig im amerikanischen Fahrwasser. Das änderte sich als Alfred Hugenberg, ein Medien Tycoon, sie 1927 auf stramm rechten Kurs trimmte. Ob Hugenburg (später Minister unter Hitler) tatsächlich als Wegbereiter angesehen muss, ist strittig. Er übernahm die UFA nach dem Debakel um das Einspielergebnis um Metropolis. Fortan war sie weder reine Propaganda, noch Hort des Widerstands. Ich würde sie vor allem als rentabel bezeichnen, was die Erfolge der frühen 30er beweisen. Später unterstand die UFA der NSDAP und wurde zum Staatsunternehmen. Die Nazis waren stolz darauf, Europas grösste Filmstudios zu besitzen. Die Filmproduktion wurde ermöglicht durch Zwangsarbeiter und KZ-Insassen, die dem "Kulturbetrieb" ermöglichten, 60 Filme pro Jahr auszustossen. Nicht wenige meinen, dass die Geschichte der UFA 1945 endet. Helmut Käutners "Unter den Brücken" (1944) ist dann auch der letzte Beitrag, den das Kino Babylon in seiner Jubiläums-Reihe zeigt. Während der Adenauer Ära sollte die UFA wieder zu einer deutschnationalen Filmgesellschaft aufgebaut werden. Dem Deutschen den Rücken stärken! In dieser Zeit ntstand B. Travens "Das Totenschiff" (1959) mit dem jungen Mario Adorf. Die Filmstudios aber lagen im Soviet Sektor! 1946 überreichten die soviets folgerichtig der Deutschen Film AG (Defa) die Schlüssel für Babelsberg. die UFA wurde zur DEFA. Auftrag der DEFA: Filme zum Stützen der Ideologie! Wolfgang Staudtes „Die Mörder sind unter uns“ hiess der erste deutsche Nachkriegsfilm, in dem ein Heimkehrer einen Kriegsverbrecher töten will. Das aber wird vereitelt von einer Frau - Hildegard Knef in ihrer ersten wichtigen Rolle! Während der 90er wurde die UFA von Bertelsmann übernommen und produzierte leichtgewichtige Erfolge. Tatsächlich ist wohl "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" ein schönes Beispiel. Kann es anlässlich einer solchen Geschichte überhaupt so etwas wie "DIE" UFA geben? (Wir stellen nicht die Filme, nur die links zur Verfügung) (Bild: https://www.google.de/search?q=metropolis+film&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwiMy4H98uzVAhWJuBoKHU45AukQ_AUICigB&biw=1252&bih=582#imgrc=SyG5lN8n1Pr4aM:)