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Secretary (2002) (Rating 7,7) DVD1922

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Secretary
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Do, 27/03/2014 - 16:53
Directed by: Steven Shainberg
Schauspieler: Maggie Gyllenhaal James Spader Jeremy Davies
Video: Trailer

 Secretary spielt mit dem Thema des Sadomasochismus. Keine leichte Übung für eine Komödie! Wie schafft mans, dass wir uns nicht zu sehr als Voyeur fühlen - und doch besteht ja genau darin der Humor? Maggie Gyllenhaal und James Spader sind jedenfalls genau die richtige Besetzung für diese Fingerübung. Spader hat sowieso etwas Schmieriges und Gyllenhaal etwas Pathetisches: Ihre Figuren scheinen sich selbst in den absurdesten Situationen noch äusserst ernst zu nehmen. Spater spielt Mr. Grey einen Anwalt, der immer Pech hat mit seinen Sekretärinnen. Gyllenhaal spielt Lee Holloway, die noch nie in ihrem Leben arbeiten musste, aus einer neurotischen Familie stammt und gerade aus der Klinik entlassen wurde. Man glaubt, sie habe sich umbringen wollen. Ein Missverständnis, denn Lee wollte sich doch nur verletzen! Schliesslich macht sie einen Kurs als Sekretärin und bewirbt sich bei Mr. Grey. Lee ist unterwürfig, Mr. Grey dominant und obsessiv. Er verlangt absolute Perfektion und demütigt sie. Langsam entsteht so eine Arbeitsbeziehung. Immer, wenn er sie nicht mehr korrigiert und sich nicht ausschliesslich für sie interessiert, fühlt Lee sich niedergeschlagen. Bittet er sie zurück ins Büro, blüht sie auf. Secretary argumentiert nicht einfach, dass S/M hilfreich sei, sondern eröffnet uns eine viel komplexere Situation. Lee, die an geringer Selbstachtung leidet, fühlt sich zum ersten Mal beachtet. Mr. Grey denkt an sie. Dann beginnt er, ihr kleine Spiele, Rituale zu eröffnen. Was bedeutet S/M für ihn und was für sie? Mr. Grey empfindet es als Zeitvertreib. Eine Spielerei, die man aber nicht 24 Stunden am Tag machen kann. Lee versteht gar, warum das nicht gehen sollte? Schliesslich gibts noch Peter (Jeremy Davies), mit dem sich Lee manchmal verabredet - und Mr. Grey scheint eifersüchtig zu sein! Sicher, er befindet sich in einem viel schlimmeren Zustand als Lee, denn seine Onsessionen treiben ihn an den Rand des Wahnsinns. Mit Lee aber fand er eine Partnerin. Ihrer beider Beziehung funktioniert - zumindest für die Beiden. Der Humor von Secretary resultiert aus der Beobachtung dieser Beziehung. Lee und Mr. Grey werden regelrecht in ihrem Verhalten observiert. Beide kennen ihre Rollen, doch wächst dahinter etwas Tieferes? Entstehen echte Bedürfnisse? Wahre Abhängigkeit? Ich denke, es ist nicht leicht, die Beiden zu verstehen. Secretary jedenfalls gibt das nicht vor. - 

  Secretary plays with the theme of sadomasochism. Not an easy exercise for a comedy! How do you manage that we don't feel too much like voyeurs - and yet that's exactly the humor? Maggie Gyllenhaal and James Spader are just the right cast for this finger exercise. Spader has something greasy anyway and Gyllenhaal something pathetic: Their characters seem to take themselves very seriously even in the most absurd situations. Later Mr. Grey plays a lawyer who always has bad luck with his secretaries. Gyllenhaal plays Lee Holloway, who has never had to work in her life, comes from a neurotic family and has just been released from the clinic. She is believed to have tried to kill herself. A misunderstanding, because Lee only wanted to hurt herself! Finally she takes a course as a secretary and applies to Mr. Grey. Lee is submissive, Mr. Grey dominant and obsessive. He demands absolute perfection and humiliates her. Slowly a working relationship develops. Whenever he no longer corrects her and is not exclusively interested in her, Lee feels depressed. When he asks her back to the office, she blossoms. Secretary does not simply argue that S/M is helpful, but opens up a much more complex situation for us. Lee, who suffers from low self-esteem, feels that she is being noticed for the first time. Mr. Grey thinks of her. Then he begins to open little games, rituals for her. What does S/M mean to him and what to her? Mr. Grey finds it a pastime. A gimmick you can't do 24 hours a day. Lee even understands why that shouldn't work? Finally, there's Peter (Jeremy Davies), with whom Lee sometimes dates - and Mr. Grey seems to be jealous! Sure, he's in a much worse condition than Lee, because his onsessions drive him to the brink of madness. But with Lee he found a partner. Their relationship works - at least for both of them. Secretary's humor results from observing this relationship. Lee and Mr. Grey are being observed in their behavior. Both know their roles, but does something deeper grow behind them? Are there real needs? True addiction? I don't think it's easy to understand the two of them. Secretary, at least, doesn't pretend to be.

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