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Innocent voices - Voces inocentes (2004) (Rating 7,69 (OmeU) DVD4895

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Innocent voices
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Do, 27/03/2014 - 16:53
Directed by: Luis Mandoki
Schauspieler: Carlos Padilla Leonor Varela Xuna Primus
Video: Trailer

"Als der Krieg ausbrach, verliess uns Papa in die USA. Mom erzählte uns, sie sei nun der Mann im Haus." Die Erzählstimme gehört der elfjährigen Chava, die in El Barrio, El Salvador, während des Bürgerkrieges lebt. Irgendwann in den 80ern. Elf - das war zu der Zeit ein gefährliches Alter, denn mit zwölf werden Kinder zum Armeedienst eingezogen. Es gibt eine ganze Reihe von Filmen über den Bürgerkrieg in Lateinamerika. Viele handeln davon, wie die Amerikaner die Unrechts-Regimes unterstützen, um kommunistische Guerillas zu bekämpfen. In Innocent Voices spielt dieser politische Hintergrund keine Rolle. Wer oder was die Regierung ist, hat keinen Wert in Barrio. Hier gibt es bewaffnete Soldaten, manche noch Jungs, die einfach zum Spass ihre Waffen abfeuern. Es gibt keine Strategie, keine Taktik in diesem Krieg. Wer nicht auf derselben Seite steht, wird getötet. Hier wächst Chava (Carlos Padilla) mit ihrer Mutter Kella (Leonor Varela) heran. Wegziehen ist keine Option. Falls der Mann zurückkehrt - wie könnte er sie sonst wiederfinden? Überhaupt: Diejenigen, die nach Norden ziehen, werden einfach verschluckt. Chava versucht nun, irgendwie ein normales Leben zu führen. Sie erklärt einem Busfahrer, dass er alle Stationen ausrufen soll, so dass sie zur Schule findet. Die ergreifendsten Szenen sind nicht die, in denen geschossen wird, sondern die, in denen die Zwölfjährigen zur Armee eingezogen werden. Die Kinder können zu gefährlichen soldaten heranwachsen. sie geniessen es, eine Unifrom und eine Waffe zu tragen - ohne sich der Bedeutung klar zu werden. Eine Sünde, wie diese Kinder und ihre Zukunft missbraucht werden! Die Geschichte von Chava besticht nicht, durch geballte Spannung. Chava ist nicht allein im Spannungsfeld des Krieges, sondern lebt innerhalb ihrer Familie und Freunde. Der Krieg unterbricht dieses Leben immer wieder, zerstört es aber nicht. Ich hatte mir am Ende überlegt, ob diese Art von Krieg ohne Gewehre überhaupt möglich wäre? Ist es nicht viel einfacher so, jemanden zu töten? Wie ein grosser Spass? - "When the war broke out, Papa left us for the USA. Mom told us she was the man in the house now." The narrative voice belongs to eleven-year-old Chava, who lives in El Barrio, El Salvador, during the civil war. Sometime in the 80s. Eleven - that was a dangerous age at the time, because at the age of twelve children are drafted into the army service. There is a whole series of films about the civil war in Latin America. Many talk about how the Americans support the injustice regimes to fight communist guerrillas. In Innocent Voices this political background plays no role. Who or what the government is has no value in Barrio. There are armed soldiers here, some boys who just fire their guns for fun. There is no strategy, no tactics in this war. Those who are not on the same side will be killed. Here Chava (Carlos Padilla) grows up with her mother Kella (Leonor Varela). Moving away is not an option. If the man returns - how else could he find her? Anyway, those who move north are simply swallowed. Chava now tries to lead a normal life somehow. She tells a bus driver to call out all the stations so she can find her way to school. The most moving scenes are not those in which shooting takes place, but those in which the twelve-year-olds are drafted into the army. The children can grow up to become dangerous soldiers. They enjoy carrying a unifrom and a weapon - without realizing the meaning. A sin, how these children and their future are abused! The story of Chava is not captivating, through concentrated tension. Chava is not alone in the tension of war, but lives within her family and friends. The war interrupts this life again and again, but does not destroy it. In the end, I wondered whether this kind of war would be possible without rifles? Isn't it much easier to kill someone that way? Like a lot of fun?

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