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YOUTUBESTREAM: Shining - The Shining (Rating 9,0) DVD1069

Directed by:

Stanley Kubrick

Actors:

Jack Nicholson (Jack Torrance), Shelley Duvall (Wendy Torrance), Danny Lloyd (Danny), Scatman Crothers (Halloran), Philip Stone (Grady), Joe Turkel (Lloyd), Barry Nelson (Ullman), Anne Jackson (Doctor), Tony Burton (Durkin)

Description 
(DU FINDEST DEN GANZEN FILM AUF YOUTUBE). Gleich zu Beginn fordert Stanley Kubricks kalter Horror-Thriller eine Entscheidung von uns: Welchem Erzähler dürfen wir trauen? Am Anfang erleben wir ein Einstellungsgespräch. Jeder, der Protagonisten scheint vertrauenswürdig und doch wirkt das Gespräch merkwürdig formelartig. Wir lernen Jack Torrance (Jack Nicholson) kennen; ein Mann, der plant, den Winter über mit seiner Frau und seinem Sohn in Isolation zu verbringen. Als Hausmeister im Overlook Hotel. Ein Mitarbeiter warnt ihn, dass ein früherer Hausmeister erst seine Familie und dann sich selbst umbrachte. Jack aber entgegnet: "You can rest assured, Mr. Ullman, that's not gonna happen with me." Jack glaubt, seine Frau wäre von solch einer Geistergeschichte sogar fasziniert. Reden echte Menschen wirklich so über derartige schreckliche Ereignisse? Dass ihre Frau fasziniert davon wäre? Also ziehen Jack, seine Frau Wendy (Shelley Duvall) und der Sohn Danny (Danny Lloyd) in die Berge, während die letzten Mitarbeiter das Overlook Hotel für den Winter schliessen. Dann sind sie ganz allein. Danny: Ist er ein zuverlässiger Beobachter des Geschehens? Immerhin spricht er mit einem imaginären Freund, namens Tony! Immerhin wird Danny vom Overlook Mitarbeiter Hallorann noch gewarnt, dem Raum 237 fernzubleiben. Dort fand damals die Katastrophe statt. Sie beide, Hallorann und Danny, teilen eine Eigenschaft: Sie besitzen das "Shining", die Begabung, Gedanken zu lesen, ja den Geist eines anderen Menschen. Hallorann fragt Danny, wer Tony sei. Danny erklärt: "A little boy who lives in my mouth." Dann hat Danny eine Vision: Blut dringt aus den Fahrstuhltüren, kommt von überall her. Zwei Mädchen treten auf. Sie tragen dieselben Kleider. Sind es die getöteten Mädchen? Und doch wirken sie merkwürdig alt. Falls Danny ein zuverlässiger Beobachter sein sollte, so zeugen seine Visionen doch auch von seinen ganz eigenen Gefühlen. Wendy: Sie fungiert als Mutter und Spielgefährtin für Danny. Bereits früh wird sie von Jack barsch zurechtgewiesen, ihn nicht bei seiner Arbeit zu stören. Viel später wird sie erfahren, WELCHE Arbeit da verrichtet und in diesem Moment ist sie eine zuverlässige Beobachterin. Jacks spätere Gewaltausbrüche scheinen aber bereits früh in Wendys Vorstellung zu existieren. Hatte sie eine Ahnung? Im Grunde aber bleibt Wendy fast unsichtbar. Als ob sie gar nicht da wäre. Und Jack? Immer, wenn er mit anderen Leuten spricht, ist ein Spiegel gegenwärtig. Spricht Jack die ganze Zeit über mit sich selbst? Eigentlich können wir einzig Dick Hallorann trauen. Wir wissen, dass eine Familie im eingeschneiten Overlook Hotel das Opfer von Wahnsinn und Psycho-Terror wurde. Keiner der drei Anwesenden aber vermag das Geschehen sinnvoll widerzugeben. Das macht The Shining so verstörend. Kubricks Film handelt dabei weder von Geistern, noch sonst welchen Erscheinungen. The Shining handelt vom Wahnsinn. Jack ist Alkoholiker und hat seinen Sohn Danny schon früher misshandelt. In dem Moment, da er sich an der Bar des Overlook Hotels einen Drink bestellt, glaubt er, tatsächlich betrunken zu sein. Jack wird durch imaginäre Drinks sowie eine erotische Fantasie "getriggert" und das lässt seinem Wahnsinn freien Lauf. Wir dürfen Hallorann glauben, wenn er in Danny das "Shining" entdeckt. Mit Sicherheit aber ist Danny nicht Herr über seine Gabe. Wir spüren auch, dass Wendy Angst hat vor ihrem Mann - und das hatte sie lange vor den Ereignissen im Overlook. Es gibt dieses berühmte Interview, in dem Shelley Duvall gefragt wird, wie es war, mit Kubrick zu arbeiten. Sie beschreibt, wie Nicholsons Charakter permanent wüten musste, während ihre Wendy die ganze Zeit über heulte. Anschliessend beachtete niemand ihre Leistung. Alle sprachen nur über Kubrick, den manischen Filmemacher. Niemand über Duvall. Als ob sie unsichtbar wäre. Als ob sie gar nicht da war.

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