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Wo die wilden Menschen jagen - Hunt For The Wilderpeople (Rating 7,4) (OmeU) DVD10.012

Directed by:

Taika Waititi

Actors:

Sam Neill, Julian Dennison, Rima Te Wiata

Video:

More:

Description 
Taika Waititis Hunt For The Wildpeople ist ein Film, der eigentlich gar nicht funktionieren sollte. Eine Coming Of Age Geschichte im Busch mit einem grimmigen Kerl, der nie im Leben daran gedacht hätte, Vater zu werden. Voller Klischees? Sentimental? Doch Waititi trotz dem Genre und spendiert uns Charaktere mit Bodenhaftung, geistreiche Dialoge und eine passionierte Weise, seine Komödie zu inszenieren! Hunt For The Wilderpeople ist genauso witzig wie bewegend und siehe da; wir folgen den altbekannten Geschichten, wenn sie nur frisch erzählt werden. Der Teenie Ricky (Julian Dennison) wird uns als faules Ei beschrieben. Einer, der in Pflegeheimen aufwuchs und im Grunde schon auf der schiefen Bahn wandelt. Die Beamtin, die sich um ihn kümmert - Paula (Rachel House) - handelt aber nach dem Prinzip, kein Kind zurückzulassen. Deshalb landet Ricky bei seiner liebenden Pflegemutter Bella (Rima Te Wiata). Bella ist eine dieser Damen, die einen viel zu lange herzen und immer noch mit Tigerenten am Schlüsselanhänger rumrennen. Bella agiert allerdings nicht weich, sondern fest mit ihren Prinzipien. Tatsächlich gelingts ihr, dass Ricky folgt. - Ich werde an dieser Stelle einiges auslassen, denn schliesslich soll nicht gespoilert werden. Deshalb: Zeitsprung. - Ricky hat viel Pech gehabt und so treffen wir ihn wieder auf der Flucht im Busch mit seinem Hund Tupac - verfolgt von Bellas grimmigem Mann Hec (Sam Neill). Hec und Ricky, ein Kino-Duo wie Öl auf Wasser. Ein echtes Gegensatzpaar. Hec will Ricky zurückbringen. Doch dann sind sie gemeinsam auf der Flucht, verfolgt von Paula (die sich reichlich inkompetent aufführt). Hunt For The Wilderpeople, ein Road Movie ohne Strasse mit zwei Protagonisten, die ganz und gar verschieden sind, aber beide ausserhalb der Gesellschaft leben. Waititi richtet keinen seiner Charaktere. Ich denke, das ist der Grund für die Grösse dieser Komödie! Wer weiss, bestimmt wäre Ricky in den Händen eines weniger fähigen Regisseurs tatsächlich nur tumb. Ein faules Ei. So aber fühlen wir eine aufrichtige Zuneigung für Ricky! Dasselbe gilt für Hec. Es sind die kleinen stillen Momente der Beiden, die am meisten Spass machen! Momente, in denen sich eine Beziehung herausbildet. Sie agieren eben nicht wie in einem dieser Coming Of Age Geschichten, sondern wie in der Realität! Dabei wird nicht alles dafür getan, Emotionen aus uns herauszukitzeln, sondern diese beiden Charaktere zu festigen. Sicher, die Geschichte könnte ein Märchen sein. Oder ein Erlebnis, das jemand wie Ricky noch seinen Enkeln erzählen könnte. Hunt For The Wildepeople sieht so leicht und selbstverständlich aus, dass man ganz vergisst, was da alles hätte schief gehen können.

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