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RainerDuering: Eine sehr willkommene anregung sich mit schwarzen Filmen jenseits von Exploitation auseinanderzusetzen. Auch wenn die Bewegung Filme von den weissen Künstlern Steve McQueen (Regisseur) oder Tarantino umfasst.
Filmkunstbar Fi...: Fruitvale Station? Selma?
Genie in a bottle: The birth of a nation (2016), Sundance Winner

New Black Cinema

12 years a slave ist nichts geringeres als die Zerstörung eines amerikanischen Mythos: Der Mythos der „nicht so schlimmen“ Sklaverei. Gezeigt wird der Leidensweg eines verschleppten schwarzen Mannes aus dem Norden in die Südstaaten. Physisch spürbar für den Zuschauer seine körperlichen Qualen. Noch schrecklicher als die Gewalt, die man sieht, ist die Analyse des Systems der Sklaverei als Gift, das die gesamte Gesellschaft zersetzt. Ko-Produzent Brad Pitt drückte sein Befremden aus, dass ausgerechnet der Brite Steve McQueen (Hunger, Shame) dieses Projekt in die Hand nehmen musste. Hollywood setzt normalerweise auf weisse Identifikationsfiguren in schwarzen Dramen und spendiert alle Jubeljahre mal einen Oscar an Sidney Poitier oder Halle Berry. Von einem neuen Black Cinema mag kaum die Rede sein, dennoch kam in den letzten zwei Jahren so einiges zum Thema zusammen. Hier steht alles, was sich zum sehen lohnt wie The butler und Fruitvale Station, aber auch Schrott wie Black Nativity. Nicht vergessen die Dokus The Black Power Mixtape 1967-1975 und Free Angela and All Political Prisoners, wem Filme wie The help zu seicht sind! (Titelbild: 12 Years a Slave)