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Mother! (2017) (Rating 7,6) (Coming Soon on DVD at Filmkunstbar Fitzcarraldo)

Directed by:

Darren Aronofsky

Actors:

Jennifer Lawrence, Javier Bardem, Ed Harris, Michelle Pfeiffer, Brian Gleeson, Domhnall Gleeson

Video:

More:

Description 
Mother! ist einer der kühnsten und bizarsten Filme, die ein Major Studio je produzierte! Darren Aronofsky hat sich nie davon verabschiedet, kontroverse Filme zu erschaffen - doch diesmal taucht er so tief ein in seinen metaphysischen Horror, dass es selbst für Arronofsky eine Wucht ist! Mother! ist angsteinflössend, rätselhaft und fesselnd - und phasenweise wirkt Mother! vollkommen eigenständig! Im Kern handelt Mother! vom männlichen Ego, vom weiblichen Instinkt und dem Schlimmsten, was es gibt auf der Welt: Menschen, die mehr von dir verlangen als du ihnen geben kannst. Ein simpler Plot im Grunde, der da stattfindet in einem Haus, das vor nicht allzu langer Zeit abbrannte. Eine Art Spukhaus. Darin leben "Him" (Javier Bardem) und "Mother" (Jennifer Lawrence), beiden verweigert der Film Namen. Sie arbeiten daran, ihr Zuhause wieder aufzubauen. "Him" war einst ein berühmter Schriftsteller, der aber nichts mehr veröffentlicht. Sie ist ganz in das Haus vertieft, ja mit ihm verwachsen. Eines Nachts klopft es an der Tür. Bis dahin haben wir bemerkt, dass diese zwei Menschen fernab vom Leben, von jeglicher Zivilisation leben. Und Arronofsky tut alles dafür, um das entlegene Haus schön unheimlich zu inszenieren! Natürlich erwarten weder "Him", noch "Mother" in dieser Situation Besuch. Dennoch öffnet "Him" und "Man" (Ed Harris) tritt ein, um die Nacht bei ihnen zu verbringen. Am folgenden Tag folgt "Woman" (Michelle Pfeiffer). "Mother" zögert, diese Beiden ihr ihr Haus zu lassen, "Him" aber scheint fast begierig darauf zu sein. Natürlich hilft es, dass "Man" ein grosser Fan der Romane von "Him" ist. Wenn ich nun schreibe, dass ab diesem Moment alles immer noch merkwürdiger wird, dann ist das eine grobe Untertreibung! Hier werden schlicht sämtliche Regeln des Realismus gebrochen! "Mother" legt ihre Hand an eine Wand und die Kamera zoomt hinein in das Gebäude, zeigt ein sterbendes Herz. Im Flur sieht man einen Blutspritzer, doch ist der real? Und es gibt noch viel mehr zu entdecken, was man sich vorher beim besten Willen nicht erträumt hätte! An dieser Stelle seien die Horrofreunde fairerweise gewarnt, denn Mother! ist kein klassischer Horrofilm. Gleich zu Beginn signalisiert Arronofsky, dass er nicht bereit ist, irgendwelche Regeln einzuhalten. Die Kamera folgt den Protagonisten dicht und verweigert den Überblick. Mit eingeschränkter Perspektive kleben wir dicht an "Mother" - und wissen kaum, was neben oder hinter ihr geschieht. Ein herkömmlicher Horrofilm sucht stets nach Antworten: Wer ist der Mörder? Wer stirbt als Nächster? Arronofsky aber setzt auf Verwirrung. Das Publikum wird Mother! lieben oder hassen. Ein Film, der gemacht wurde, um zu polarisieren. Eines ist dabei sicher: Egal, ob man Mother! liebt oder hasst - jeder wird über diesen Film reden!

Comments on this featured movie

jona88: ganz beeindruckend, aber lauwarm gespielt