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Kong: Skull Island (2017) (Rating 7,0) (Coming Soon on DVD at Filmkunstbar Fitzcarraldo)

Directed by:

Jordan Vogt-Roberts

Actors:

Tom Hiddleston, Samuel L. Jackson, Brie Larson, John C. Reilly, John Goodman

Video:

Description 
Es gibt zwei Arten von Monsterfilmen: Die erste Kategorie enthält uns das Monster eine ganze Weile vor, während die zweite es sofort zeigt (wenn auch immer nur ganz kurz). Kong: Skull Island präsentiert den Riesen-Affen erst nach einer halben Stunde - aber ab diesem Zeitpunkt ist der Affe vorneweg dabei (gemeinsam mit anderen Riesen-Kreaturen). Volle Monster-Action garantiert! Ein Team aus Forschern verschlägt es nach Skull Island mit explosivem Gepäck (und das sollte man niemals tun, wenn man in Kongs Insel eindringt!). Darunter: Ein bärtiger John C. Reilly (den uns der Film einfach klaut und nie zurückgibt), Tom Hiddleston als britischer Offizier, Samuel L. Jackson als Colonel, der davon besessen ist, das Biest zu erledigen und John Goodman als Visionär mit irrem Blick. Sie alle spielen stereotype Charaktere, was nicht schlimm ist, denn im Zentrum steht Kong. Wer mehr über diese Warner Produktion in Erfahrung bringen will: Sie gehört zum Anliegen des Studios, ein weiteres "expande universe" Storytelling anzubieten.Heisst: Die ganze Welt des King Kong wird in lose miteinander verknüpften Filmen aufgebaut, bis hin zu King Kong trifft Godzilla. Sämtliche Monster wurden wunderbar animiert und machmal fühlt man sich fast wie in einem japanischen Anime! Leider genügt es Kong: Skull Island aber nicht, einfach nur dem Hang zum kindlichen Vergnügen nachzugeben. Dummerweise spielt das Werk im Jahr 1973 zum Zeitpunkt des Vietnam Krieges. Warum kennt die Welt Skull Island nicht? Diese und ähnliche Fragen dienen dazu, politische Allegorien und andere Statements abzuliefern. Tiefgründig sind sie alle nicht. Zudem ist der Film vollgestopft mit popkulturellen Homagen (nicht nur an die vorigen King Kong Filme). Manchmal fühlt man sich sogar, als sei man im falschen Film, etwa in Apokalypse_Now oder ähnlichen Vietnam Dramen. Auf der einen Seite, die "Amerikaner", auf der anderen, die "Ureinwohner", also der Affe (der darf alles Mögliche symbolisieren bis hin zu den Vietkong). Allegorien über Allegorien, dafür fehlt diesem Monsterfilm POESIE, was die besten seiner Art auszeichnet. Wie auch, wenn King Kong nur ein haariges Symbol für was auch immer darstellt, aber gar keine eigene Persönlichkeit besitzt?

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