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Gimme Danger (Rating 7,2) (Coming Soon on DVD at Filmkunstbar Fitzcarraldo)

Directed by:

Jim Jarmusch

Actors:

The Stooges, Ewan McGregor, Iggy Pop, Mike Watt

Video:

More:

Description 
Das Seltsamste an Gimme Danger ist die Tatsache, wie wenig seltsam Jim Jarmuschs Doku geworden ist. Ihr Subjekt: James Osterberg alis Iggy Pop alias Iggy Stooges. Er ist nicht nur ein Überlebender des Rock'n Roll, sondern einer der ganz grossen Exzentriker der Musikgeschichte. Einer, der - ob es nervt oder nicht - ein Leben geführt hat, das KUNST ist! Ein Rock-Klassiker, aber weit davon entfernt von den übrigen Helden des American Glory Rocks. Genauso wie Regisseur Jarmusch. Ein Klassiker, aber immer noch meilenweit vom Mainstream entfernt. Gimme Danger ist bisher sein konventionellster Film. Wichtig, der Untertitel: "Story Of The Stooges", denn Jarmusch interessiert sich nicht für Iggys lange Solo-Karriere. Natürlich war die einträglicher als die Karriere der Band, der er seit Ende der 60er vor stand. Um seine Liebe zu den Stooges zu bekunden geht Jarmusch so vor: Interview Passagen (Head Style), Archiv Material, manchmal auch mal animierte Sequenzen. Allzu bekannt? Genau! Aber dazu angetan, Jarmusch zu folgen, wenn er von der “The greatest rock and roll band ever" schwärmt. Man braucht übrigens nicht viel über die Band zu wissen. So richtig gefällt mir nur eine Stooges Platte und zwar Fun House. Ansonsten muss man einfach tolerant sein für ausgefeilten Lärm. Oder auch nicht ausgefeilt. Wie haben sie das geschafft? Iggy erklärts: Er springt einfach auf und ab, bis die ganze Band total aggro wird. Der Rest klingt dann wie "I Wanna Be Your Dog". Stooges Ron Asheton und Scott Asheton vertarben - aber nicht ohne eine Reunion mit Iggy vollbracht zu haben (das war gefühlt vor 17 Jahren!). Hier dürfen sie noch einmal Auskunft geben über ihren Nazi Fetisch und die drogenunterstützte Anarchie der Band. Iggy erklärt, dass die Stooges einen entscheidenden Anteil lieferten, mit jedem Konzert die 60s zu vertreiben. Was erfahren wir noch? Iggys Vorliebe für schwarze Musik und die Tatsache, dass auch die Wurzeln der Stooges aus dem Blues kommen - natürlich mit “their lack of professionalism”. Eine bewegende Doku ists geworden, aber warum werden eigentlich immer nur Musik-Dokus über Bands, die vor 50 Jahren begannen gedreht? Wieso immer nur Musik von Toten?

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