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cayman82: uuuh, thats very very interesting! you know wolf in neukölln?
komplettueberfordert: ich will ja niemanden aufliegen lassen, aber gibts eigentlich noch die (im volksmund) ping pong bar? übergang kreuzberg neukoelln, den rest findet ihr beim nachfragen. dienstags ist filmabend mit tollen sachen wie grey gardens.
Ina: Ganz tolle Idee, die man gleich mal umsetzen kann. Vor allem danke für Durchsfenster und für die Diskretion
I.G.: Diskretion ist da auch angebracht. Ne Abmahnung kostet... Gut auch, dass die andere Filmkunst, euer Ableger in Friedrichshain dabei ist. Schön, dass ihr den Friedrichshain nicht ganz vergessen habt, denn da lebe ich (auch wenn ich meist in Kreuzberg rumgurke)
MikasOrt: Ja, die andere Filmkunst muss auch. Vor allem aber danke ich für den Hinweis Videodrom, denn da war ich ewig nicht mehr. Soll ja jetzt familienfreundlich sein. Mal sehen
cinejane: Hallo komplettueberfordert, leider ist Heinars Pingpong Bar Geschichte. Er hat jetzt nen neuen Laden in der Weser Str, aber ohne heimliches Kino.
Filmkunstbar Fi...: Yes, hopefuly wolf will open soon. - Leider stimmt es, Ping Pong Bar in der Glogauer ist dicht. - Ja, zu Durchsfenster einfach durchfragen. - Ableger nicht ganz, mein alter Partner mit seinem Laden. - Das neue Videodrom ist weiss und mit noch mehr DVDs. - Stimmt, eine schöne rustikale Kneipe
Charlotte.T: Ich mag die Beschreibung vom Köpi Kino. Der Artikel hat echt Humor, ist sehr flüssig geschrieben.
dochnichtso: Köpi Kino bekommt doch die DVDs von euch ;)
Filmkunstbar Fi...: Köpi Kino ist ne gute Sache und Silvio ein Netter!

Film Locations Berlin I

Film Clubs, Kinos, Cinetheken (...)
Über 200 Film Clubs für den privaten Gebrauch zählt man in Friedrichshain-Kreuzberg. Während wir den Kinos (zu Unrecht!) immer wieder unterstellen, sie würden langsam wegsterben, scheint das Interesse am gemeinsamen "Videoabend" ungebrochen. Sicherlich, Kino-Karte lösen, Popcorn für 10 Euro kaufen, Hop&Weg Film reindrücken und anschliessend nach Hause, das ist langweilig. Eine Abenteuer-Reise in eine versteckte Location, um dort einen Film gemeinsam zu schauen, von dem man noch nie zuvor gehört hat - das zieht dagegen! In der Filmkunstbar Fitzcarraldo ist deshalb eine der häufigsten Fragen daher auch die, wie man so eine Beamer Vorführung organisiert: Gewerblich ohne Lizenz? Selbstmord. Als Verein? Bringt nichts, das interessiert die Verleiher nicht. Wenns aber doch umsonst ist? Umso schlimmer, sagen die benachbarten Kinos. Wie denn dann? Privat, mit Freunden. Kein Eintritt, kein Bier, das man kaufen soll, keinerlei Werbung. Oder man stellt sich eben doch ganz geschickt an und schaffts wie der Friedrichshainer Film Club Durchsfenster, der bald 10jähriges feiert! Eine andere Möglichkeit: Man besetzt ein Haus länger als eine Dekade und errichtet darin ein Kino - so wie das Montags und Donnerstags in der Köpi geschieht. Polizei-Einsatz oder rechtsanwältliche Abmahnung nicht zu erwarten. Kinos wie das Moviemento (immerhin das dienstälteste der Stadt seit 1907!) schrieben selbst Filmgeschichte, indem Leute wie Tom Tykwer dort das Programm gestalteten. Dasselbe gilt für das Xenon Kino, in dem Jörg Buttgereit seinen Dienst ableistete. Müssen wir das Arsenal extra erwähnen? Eine leise Kritik gibts für den sterilen Keller am Potsdamer Platz statt der herrlichen Abriss-Buchte - damals... Echt selbst gebaut dagegen das b-ware Laden Kino, dass genau wie wir aus der alten Filmkunst entsprang. Kompliziert? So ist das mit den Berliner Mietverhältnissen! Nach verlorenem Gerichts-Prozess gegen den alten Padovicz zog b-ware / Filmkunst an den Boxhagener Platz und wir in die Reichenberger Str. Der dicke Trumpf von b-ware ist der charmante Vorführungs-Saal, was mit seinem dicken Programm zu schmalen Preisen genau die Funktion des Kinos um die Ecke einnimmt. Egal, was läuft, wir schauen mal rein. Neben illegalen Film Clubs und Kinos existieren Netzwerker wie die Berliner Shortcutz, die Kurzfilme von Filmemachern aus Berlin zeigen. Nicht länger als 10 Minuten, nicht älter als ein Jahr und aus Berlin muss der Short Cut sein. Moviemiento Short Films On The Road (man beachte den feinen Schreibunterschied zum Kino) spielen aus einem Bauwagen heraus - in Berlin und überall. Übrigens wurde in diesen eingebrochen und so suchen sie nun eine Stellfläche (http://www.moviemiento.org/). Wer nun aber doch zu Hause glotzen will, schaut am besten in Berlins ältester Cinethek, dem Videodrom vorbei. Gegründet 1989 von Graf Haufen, dem dritten (oder wars der zweite?) Berliner Punk zu einer Zeit, da die Videobranche noch ein echtes Schmuddelkind war. Das konnte man vom Sortiment des Videodroms nun nicht behaupten, welches unkaufmännisch zusammen gestellt ist und neben Perlen wie El Topo bereits früh Meisterwerke wie Shoah verlieh. Das Videodrom wanderte von der Zossener Str. (mit Aussenclo) in die Mittenwalder, wurde verdrängt und befindet sich nun in der Friesenstr. 11 nach wie vor in 61. Kunde wurde ich dort an meinem 18. Geburtstag 1990, um sackweise Videotapes vom Videodrome nach Hause zu schleppen. Das Vorbild für unsere Filmkunstbar Fitzcarraldo! Um mal den Anfang zu machen kommen hier einige der spannendsten Film Locations der Stadt mit dem Hinweis - Fortsetzung folgt! (Bild: Köpi Kino http://secretcitytravel.com/berlin-sightseeing/koepi-squat-berlin.jpg)