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Central station - Central do Brasil (Rating 8,4) (OmeU) DVD3671

Directed by:

Walter Salles

Actors:

Fernanda Montenegro (Dora), Marilia Pera (Irene), Vinicius De Oliveira (Josué), Soia Lira (Ana), Othon Bastos (César), Otavio Augusto (Pedrao), Stela Freitas (Yolanda), Matheus Nachtergaele (Isaias), Caio Junqueira (Moises)

Description 
DU FINDEST DEN GANZEN FILM MIT ENGLISCHEN UNTERTITELN AUF YOUTUBE) In einer recht frühen Szene, begreifen wir, wie das Leben in Rio De Janeiro so sein muss: Auf dem Bahnhof fährt ein Zug ein. Menschen kriechen durch die Fenster, winden sich, um den Fahrgästen, die durch die Tür einsteigen, die freien Plätze wegzuschnappen. Jeder frisst jeden. Auf diesem Bahnhof betreibt Dora (Fernanda Montenegro) einen kleinen Stand, in dem sie Briefe schreibt für Menschen, die Analphabeten sind. Zynisch, dass sie die Briefe aber anschliessend wieder zerreisst. Dann der Auftritt einer Mutter und ihres Sohnes, die einen Brief an den vermissten Ehemann in Auftrag gibt. Wenig später stirbt die Mutter bei einem Unfall. Das Kind kennt in ganz Rio nur einen einzigen Menschen: Dora. Die aber reagiert wie erwartet auf den Jungen: "Verschwinde!". Central Station ist bestimmt kein herzerwärmender Film über eine Frau, die einem Waisenkind hilft. Es ist ein kompromissloses Werk über eine Frau, die nur an sich selbst denkt. Immer wieder versucht sie, den kleinen Josue (Vincius de Oliveira) loszuwerden. Dann verkauft sie ihn an eine Agentur für Waisen, um sich einen neuen Fernseher zu leisten. Jedoch - Dora erfährt die Wahrheit über das Waisenhaus, in das sie Josue verstiess: Die Kinder werden dort nicht gross gezogen, sondern umgebracht, um ihre Organe zu verkaufen. Kurzerhand stielt sie den Jungen zurück und beide begeben sich auf die Suche nach seinem Vater. Central Station entwickelt sich zu einem Road Movie, wie wir es doch alle lieben! Wir erleben Brasilien durch die Augen von Dora und Josue. Die langen Trucks, wie Häuser auf Rädern, die vielen Neubauten, die religiösen Zeremonien und immer wieder die Vergangenheit, die Tradition. Werden sie den Vater finden? Aber darum geht es nicht. Es geht um die Reise an sich und die Beziehung zwischen Dora und Josue. Dabei ruht Central Station ganz auf den Schultern Fernanda Montenegros, die jeden Impuls, sentimental zu spielen, unterdrückt. Sie hat verstanden, dass es in Central Station nicht um die Suche nach dem Vater geht, sondern um die Wiedererweckung Doras. Ganz unauffällig geschieht das, fast, dass wir den Punkt übersehen, an dem sie ein etwas freundlicherer Mensch wird. Im Grunde aber ist Central Station ein merkwürdiger Film. Einer, der geradezu nach einer Lösung schreit, die aber verwehrt. Oder doch nicht? Es gibt sie, diese magischen Momente, etwa, da sich Dora in einen Fernfahrer verliebt (natürlich unerwidert). Am Ende jeder seinen eigenen Reim darauf machen...

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